Prinzipien des Makaton-Programms Bevor die Förderarbeit beginnt, muss ein personalisiertes Anfangsvokabular erstellt werden. Dies soll nach Gesichtspunkten des individuellen Bedarfs ausgesucht werden. Personalisierte Vokabeln, in einer hierarchischen Rangfolge, werden, je nach Lernfähigkeit des nichtsprechenden Menschen, in kleinen Gruppen gelehrt. Das Sprachverständnis durch Gebärden/Symbole muss angebahnt werden, bevor vom Kind verlangt werden kann, sich selbst expressiv mit Hilfe von Gebärden/ Symbolen (und Sprache) zu äußern. Heranführen von Gebärden/Symbolen muss ( auch auf formaler Ebene) immer an einem kommunikativen Rahmen realer Lebenssituationen gebunden sein d.h. funktional sein. Eine Generalisierung des Gelernten soll ermöglicht werden durch Darbietung der Gebärden/Symbole: a. in unterschiedlichen Kontexten und Situationen b. verschiedenen Präsentationsformen Zusammenfügung von gelernten Einzelkonzepten zu kleinen Phrasen, bevor neue Konzepte/Vokabeln gelehrt werden. Aufzeichnen und Mitteilen des aktuellen Gebärden-Symbol-Wortstandes alle Beteiligten, Interaktive PartnerInnen sollen, wo immer möglich, Gebären und Symbole m i t Lautsprache benutzen. Dadurch tragen sie einerseits zur Förderung bei und bieten anderseits Vorbilder für den Lernenden bzw. für das Kind.
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