Dreidimensionale manuelle Fußtherapie auf neurophysiologischer Grundlage
nach Barbara Zukunft-Huber

Mit der dreidimensionalen manuellen Fußtherapie nach Barbara Zukunft-Huber
können sowohl angeborene Fußfehlformen, wie Sichel-, Klump- und Hackenfüße,
als auch Fußfehlhaltungen, wie Knick-, Senk- und Spitzfüße, die durch Haltungs-
und Koordinationsprobleme bedingt sind, erfolgreich behandelt werden. Sie
beruht auf der normalen Fußentwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr und
wird nach manualtherapeutischen Kriterien angewendet. Behandelt wird ab dem
Neugeborenenalter, je früher desto besser.

Mit gezielten Griffen werden die verkürzten Muskelgruppen systematisch gedehnt
und somit der Weg für eine physiologische Fußentwicklung geebnet. Bei Bedarf
kann der erreichte Bewegungsspielraum mit elastischen Wickeln bis zum nächsten
Dehnen gesichert werden. Auch bei Fußproblemen sollten Kinderarzt/Kinderärztin
und Physiotherapeut/Physiotherapeutin immer das ganze Kind bezüglich Haltung
und Bewegung befunden. Asymmetrische Vorzugshaltungen des Kopfes, aber auch
Hyperlordose im Beckenbereich oder Überstreckung der gesamten Wirbelsäule
können die physiologische Fußentwicklung beeinträchtigen oder gar verhindern. Diese
Kinder sollten zusätzlich mit Bobath- oder Vojta-Therapie unterstützt werden.

Seit 1992 bietet Frau Zukunft-Huber ein zweitägiges Seminar zu der von ihr
entwickelten Fußtherapie an. Dieses Seminar ist an Kinderphysiotherapeuten,
Kinderärzte und Kinderorthopäden gerichtet. Außerdem beschreibt sie das
Therapieverfahren in ihrem Buch „Der kleine Fuß ganz groß“, Urban & Fischer, ISBN
3-437-47990-3.

In der Praxis Rodenacker wenden wir die „Dreidimensionale manuelle Fußtherapie“
seit 1996 erfolgreich an.